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Im schwarzen Loch

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 Wie ist es bei Dir, kennst Du diese Momente oder auch Tage oder steckst Du vielleicht sogar schon seit längerem in einer Phase, wo alles sich irgendwie grau und sinnlos anfühlt, wo Du das Gefühl hast, die Richtung verloren zu haben oder generell anzweifelst, in welche Richtung sich Dein Leben gerade bewegt? Nicht nur habe ich Menschen bei mir in der Praxis, denen es öfters so geht, mit denen ich gemeinsam einen für sie passenden Weg erarbeite, da herauszufinden, ich selber habe auch mal solche Tage.  Die Frage ist, wie geht man damit um? Wie weit lässt man sich reinziehen - bis man verzweifelt ist? Wie weit sinkt man in das schwarze Loch, bis man unten am Boden sitzt und die letzte Helligkeit von oben immer mehr verschwimmt? Lernt man damit zu leben, dort unten zu sitzen? Hat man vielleicht sogar das Gefühl, man rutscht immer weiter rein? Möchte man vielleicht komplett resignieren und nicht mehr hinaufschauen, nicht mehr nach einem Weg Richtung Licht suchen? Wenn ich solche d...

RESET

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Wie ist es bei Dir, hast Du Dich schonmal in einer tiefen Krise befunden und den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen? Bis Du an Deine Grenzen gestoßen und musstest erkennen, dass es so nicht mehr weitergehen kann? Oder hast Du durch eine Krankheit oder einen Schicksalsschlag einen Tiefpunkt erreicht, der Dich leer und kraftlos zurückließ? Diese Momente habe ich gelernt, als Reset-Punkte zu sehen.  Eben nicht als Systemwiederherstellungspunkte, sondern als eine Gelegenheit, ein Stück weit etwas ganz anderes oder komplett neues auszuprobieren. Das Zitat *Probleme kann man niemals mit der gleichen Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind* wird so oder so ähnlich Albert Einstein zugeschrieben, und es ist sehr weise.  Wir haben uns oft jahrelang in unsere Probleme hineinmanövriert beziehungsweise haben Glaubenssätze und Annahmen übernommen, die vielleicht irgendwann mal in einer Situation damals als Interpretation angebracht schienen, die wir aber jetzt wie ein altes Fischer...

Gefühle fühlen..

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Wir weichen so oft unseren unangenehmen Gefühlen aus und versuchen uns statt dessen abzulenken, in dem wir vielleicht Serien schauen bis zum Abwinken, oder aber zur Flasche (u.a.) greifen um uns einzulullen oder in dem wir auf eine andere Art und Weise möglichst nichts fühlen. Die Hochgefühle sind eventuell sogar willkommen, aber auch bei deren Auftreten sind wir vielleicht schon auf der Hut, weil wir denken, wir fallen danach in ein Loch, also bleibt die Devise 'bloß nicht zu viel fühlen'.  Warum ist das so? Sind Gefühle denn gefährlich? Sollte man sie möglichst vermeiden? Oftmals erlebe ich in meiner Praxis dabei zweierlei Umgang mit Gefühlen: die einen steigern sich eher in sie hinein und sind dadurch bisweilen instabil und befürchten, die Kontrolle zu verlieren, die anderen vermeiden tunlichst, sich ihren Gefühlen zu stellen und empfinden wenn dann eher eine Leere, befürchten aber oftmals (unbewusst) einen Stausee an Gefühlen hinter der Wand, durch die sie nicht blicken kön...

Entscheidungen treffen

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  Ja, das ist tatsächlich öfters einen Gedanken und auch einen Post wert. Neulich ertappte ich mich dabei, wie ich, nach einem Tag krank im Bett, mir am nächsten Tag wieder eine Auszeit gönnen wollte, blos nun ohne den Knockout des Vortages. Schön und gut, das ist ja auch legitim, die To-do-Liste mal liegen zu lassen und eine ruhige Kugel zu schieben (als Selbstständige*r nochmal eine extra Herausforderung). Und ich dachte mir auch: haha, dann mache ich heute auch nicht 10 Minuten mein Sprachprogramm und auch nicht meine 15 Minuten Trainingseinheit. Und dann kuschelte ich mich ein in das wohlige Gefühl, heute, obwohl ich garnicht krank war, trotzdem nichts zu machen... Und dann hielt ich kurz inne. Und dachte mir: eigentlich fühlt es sich doch gut an, mein tägliches Pensum (insgesamt 25 Minuten, ist ja nicht die Welt) zu erledigen. Danach freue ich mich und der Rhythmus reißt nicht ab. Mal einen Tag pausieren ist ok, aber wenn man es danach schleifen lässt, sind aus einem Tag gle...

Start in den Tag

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  Morgens nach dem Aufwachen ist ein essentiell wichtiger Augenblick im Tag. Was Du in diesem Moment denkst, beziehungsweise, was Dir in diesem Moment im Kopf herumschwirrt, setzt den Ton für den Tag. Auch wenn Du es später garnicht mehr bemerkst. Achtest Du bewusst darauf, mit welchen Gedanken Du in den Tag startest? Ist es eine To-do-Liste? Ist es ein 'oh nein, ich will nicht aufstehen' oder ist es ein 'oh Schreck, ich hab was vergessen'? Oder freust Du Dich morgens auf einen neuen Tag? Bist dankbar, das Du in einem warmen Bett aufwachst, in einem wohltemperierten Raum, mit einem Dach über dem Kopf und das Du Freunde und Familie hast, in einem sicheren Land lebst und für genug Essen gesorgt ist? Es ist spannend, was einem auffällt, wenn man einmal über mehrere Tage oder Wochen beobachtet, was man direkt nach dem Aufwachen denkt. Keine Sorge, auch wenn Du momentan nicht besonders fröhlich oder Probleme (weiter-)wälzend aufwachst, kannst Du das ändern. Wenn Du Dich beob...

Herausforderung als Chance

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  Wie interpretierst Du Probleme? Na klar, sind sie im ersten Moment nervig und man hält sie für unnötig. Aber was ist, wenn Du jedes Problem als Möglichkeit für Dein Wachstum siehst? Das klingt auch mühsam? Ist es auch, wenn man sich gegen die Idee wehrt. Und auch verständlich. Und vielleicht passt es auch nicht zu jedem und allen Themen. Wenn Du beispielsweise mit Rassismus konfrontiert wirst, ist es sehr schwierig, für sich und sein Wachstum einen Sinn dahinter zu sehen, das wünscht man wenn überhaupt eher dem, von dem er ausgeht... Will sagen: es passt nicht immer. Aber bei vielen Bereichen kann man sich sehr wohl angewöhnen, Probleme als Herausforderungen zu sehen und als Chance für seine Weiterentwicklung. Hier ist eine Challenge: fange mit einer Woche an. Interpretiere eine Woche lang alle Probleme als Herausforderung, als Lernmöglichkeit. Also immer, wenn Du mit etwas problematischem konfrontiert wirst, siehe es, ähnlich wie bei einer Schnitzeljagd, als Aufgabenstellung. W...

Die Rollen, die wir spielen

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  Hast Du Dir mal überlegt, welche Rollen Du spielst? Wenn Du in einem Film mitspielen würdest, wie würde der Drehbuchautor Deine Rolle beschreiben? Kannst Du Dich damit identifizieren? Bist Du damit zufrieden? Ist die Rolle authentisch, passt sie wirklich zu Dir? Spielst Du sie gerne? Wenn Du insgesamt zufrieden mit der Rolle bist, dann brauchst Du nicht weiterzulesen, herzlichen Glückwunsch, Du bist kongruent! Wenn Du Dich fragst, ob das wirklich alles passt, ob Du nicht eigentlich jemand anderes bist, wenn Du Dich unwohl und unter dem Druck der Erwartungen und Verpflichtungen verbogen hast, um in die Rolle zu passen, die man Dir zugeteilt hat, denke noch einmal neu... Es heißt, das Eltern (unbewusst) die Rolle ihren Kindern geben, die sie auch (unbewusst) bereitwillig annehmen. Hier kommen also zwei Faktoren zusammen. Einmal: welche Rolle ist frei und gerade gefragt? Und zweitens: welche kann ich gut spielen? Wenn man aus dieser Perspektive auf die Angelegenheit schaut, wird ein...

Rituale

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   Hast Du eine Morgenroutine, oder eine Abendroutine? Rituale sind natürlich eigentlich aufgeladen und bewusst durchgeführt, aber wir machen sie in unserem Alltag auch mehrmals, ohne, dass uns klar ist, dass sie welche sind. Auf dem Bild sieht man einen jungen Mönch, der im Kloster fegt. Es ist seine Aufgabe, aber es ist auch ein Ritual. Schaffst Du Dir bewusst Rituale? Kleine und Große? Wenn Du Dir überlegst, welche Du hast bzw. machst, was fällt Dir dann auf? Würdest Du vielleicht gerne ein neues Ritual in Deinen Alltag integrieren? Was passt zu Dir? https://www.franziska-kleffel.eu/
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  Gedanken-Tango Wenn Du bemerkst, das Du immer wieder grübelst und Dir negative Gedanken machst und in eine Spirale gerätst, kann Dir diese Übung helfen, die Spirale in eine andere Richtung zu wenden. Wer kennt das nicht: es gibt aktuelle Sorgen, oder Erinnerungen aus der Vergangenheit, die einem ein unangenehmes Gefühl bereiten und von denen man sich irgendwie nicht mehr lösen oder ablenken kann. Manchmal geht es einem vielleicht zwischendrin auch wieder gut, aber man denkt sich: 'warte mal, aber es gibt doch eigentlich irgendetwas, was gerade unangenehm ist, mich stresst, oder?'... und prompt fischt man herum, bis man den unangenehmen Gedanken wieder eingefangen hat und weitergrübeln kann. Der Name der Übung ist Programm: für jeden negativen Gedanken, den Du denkst, musst Du einen positiven hinterherdenken! Auf diese Art kann sich die Spirale zumindest neutralisieren. Wenn Du den Abwärtstrend dann abgefangen hast, merkst Du vielleicht, wie es Dir langsam insgesamt besser geh...
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  Lockdown nutzen... Falls Du die Möglichkeit hast, nutze den Lockdown für Dinge, die Dir im sonst vollen Alltag zu zeitaufwendig sind. Dabei ist es umso besser, wenn die Aktivitäten gut für Deine Stimmung sind. Beispielsweise kannst Du durch Meditation, in der Natur sein, Sonne tanken (so sie denn in dieser Jahreszeit in den nordeuropäischen Breitengraden scheint), Sport und Bewegung, Deine Serotonin-Reserven wieder aufladen, die Dich mit einer helleren Stimmung versorgen. Alles was mit Lachen und Humor zu tun hat, sei es unterhaltsame Komödien schauen, lustige Spiele spielen oder sich positive Gedankenmuster angewöhnen (siehe halbvolles Wasserglas) setzt Endorphine frei, die auch Schmerzen reduzieren können. Dopamin wird ausgeschüttet, wenn Du eine Aufgabe erledigst, Dein Lieblingsessen isst, einen kleinen Erfolg (groß) feierst oder Self-Care betreibst, wie immer das für Dich aussieht. Dann gibt es noch das Bindungshormon, Oxytocin, welches durch alles Zwischenmenschliche, wie z...
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  Buchtipp fürs Neue Jahr Du bist vielleicht (sofern Du es feierst) noch ganz berührt (-oder gestresst?) von Weihnachten und bist innerlich auf den Jahreswechsel eingestellt. Jetzt kurz vor Neujahr nehmen viele Menschen sich was vor. Meistens sind es gute Vorsätze, die in Kategorien fallen wie Abnehmen, Rauchen aufhören, fitter werden usw. Es sind also meistens recht konkrete Ziele, die auch einen gewissen überschau- und planbaren Aktionsvorgang beinhalten. Wenn man auf das vergangene Jahr zurückblickt, fallen einem da auch andere Sachen ein? Warst Du insgesamt glücklich? Zufrieden? Hast Du bewusste Entscheidungen getroffen oder eher auf Autopilot? Wie wäre es also mit einer generellen Bestandsaufnahme, die viele Lebensbereiche miteinbezieht? Möchtest Du beispielsweise bewusster werden, glücklicher werden, gesünder werden, gelassener werden? Klar, ganz konkrete Ziele wie: ich möchte 5kg abnehmen oder ich möchte ab dem 1.Januar keine Zigarette mehr rauchen sind greifbar und (vermein...
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  Welche Geschichte erzählst Du? Neulich hörte ich einen Vortrag, der dieses Konzept sehr deutlich veranschaulichte. Eine Frau erzählte Geschichten von zwei unterschiedlichen Personen. Die eine hatte viele Herausforderungen und ihr Weg schien beschwerlich und nicht besonders glücklich. Die andere war eine Frohnatur, die ihren Weg mit Leichtigkeit ging und dankbar war für die Weisheit, die ihr Leben ihr vermittelt hatte. Beim Zuhören stellte man sich die zwei geschilderten Frauen bildlich vor. Dann sagte die Vortragende, dass es sich bei beiden um ein und dieselbe Person handelte, nämlich sie selbst. Hast Du schon einmal darauf geachtet, welche Geschichte Du von Dir selber erzählst? Welches Bild zeichnest Du von Dir? Was denkst Du über Dich? Könntest Du die Geschichte auch anders erzählen? Auf meinen vielen Reisen alleine in meinen 20ern und 30er Jahren, lernte ich immer wieder neue Leute kennen und erzählte auch immer wieder von mir. Irgendwann hielt ich inne, denn ich merkte deutl...
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  Sich Entspannungs-Inseln schaffen Wie sieht es bei Dir in Deinem Leben gerade aus? Bist Du oft gestresst, wird Dir manchmal alles zu viel? Und wenn Du dann mal zwischendrin Luft hast, fällst Du aufs Sofa oder ins Bett und schaust Dir öde Serien an oder spielst am Phone Spiele? Fühlst Du Dich danach besser? Oder denkst Du Dir manchmal: 'na, die Zeit hätte ich auch sinnvoller verbringen können'... Unterschätze nicht, was eine kleine Pause schon bewirken kann. Wenn man diese Pause nutzt. Such es Dir aus, was entspannt Dich wirklich? Das kann eine kleine Meditation sein. Sich einfach mit einer Tasse Tee hinsetzen und sie genießen. Mit dem Hund spielen. Sich einen guten Podcast anhören. Ein Mandala ausmalen. Einen gemütlichen Spaziergang machen. Sich in die Badewanne legen. Sicher fällt Dir selber auch noch einiges ein, was Dir gut tut. Das Problem ist, die meisten von uns machen sowas nicht. Und wenn sie mal zwischendrin verschnaufen können, füllen sie die Zeit aus mit Verhaltens...
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  Überaltete Copingmechanismen Kennst Du das auch? Du hast Handlungsabläufe und Reaktionsmuster, die Dich behindern, langsam nerven oder einfach irgendwie nicht zu dem Bild der Person passen, die Du denkst, die Du bist? Und doch laufen sie automatisch ab und sind für Dich eher hinderlich als förderlich? Ein Beispiel dazu könnte sein, dass Du Dich immer zurücknimmst, wenn es darum geht, Dir Deine eigenen Bedürfnisse einzugestehen und dann auch auf sie einzugehen, ihnen nachzugehen. Das kann bedeuten, dass Du mal einen Tag faul im Bett verbringen möchtest, ohne das Dich dabei ein schlechtes Gewissen plagt, dass Du nicht zu dem Club mit Deinen Freunden gehst, weil Du keine Lust hast, obwohl Du Dich verpflichtet fühlst, Dir etwas gönnst, ohne zu denken, Du hättest es nicht verdient, über ein Thema einfach nicht mehr sprichst, obwohl die anderen es brennend interessant finden, Dich für Deine Entscheidungen nicht mehr rechtfertigst, obwohl Du es gewohnt bist, Erklärungen abzuliefern usw ...
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  Welche Entscheidungen triffst Du? Viele von uns leben unser Leben auf Autopilot. Tägliche Routinen und Gewohnheiten werden garnicht mehr als Entscheidungen wahrgenommen und um die wirklich 'großen' Entscheidungen drücken wir uns oftmals, es ist so schön gemütlich in unserer gewohnten Komfortzone. (Über die 'uncomfortable comfortzone' mehr in einem anderen Artikel). Wir treffen allerdings jeden Tag Entscheidungen! Und auch die kleinen, regelmässigen, meist unbewussten, haben Auswirkungen auf unser Gesamtbefinden und unser Leben. Im Alltag geht es um Dinge wie Ernährung, Bewegung, welche Medien wir uns zuführen, mit wem wir kommunizieren, ob wir eher zu Fuss, mit dem Rad unterwegs sind oder mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln. Und es gibt natürlich auch die augenscheinlich größeren Entscheidungen wie: welchen Beruf, welches Studium wir wählen, wo und mit wem wir wohnen, ob wir mit dem Rauchen aufhören oder uns vom Partner trennen oder eine Umschulung mac...
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Die Gedanken-Stopp-Übung: Wenn Du zum Grübeln tendierst oder auch aktuell Sorgen hin und herschiebst und insgesamt in einem unbefriedigenden Gedankenkarrussell festhängst, kann diese Übung sehr hilfreich sein. Besonders, wenn Du merkst, dass das 'bedachte' Problem dadurch nicht gelöst werden kann und Du eher in eine Negativ-Spirale gerätst. Sie eignet sich besonders bei hartnäckigen Gedankengängen und wenn Du willens bist, Dich bewusst in eine positive Richtung, weg von Sorgen und Negativität, zu bewegen. Die Übung kommt ursprünglich aus der Verhaltenstherapie. Dabei bat der Therapeut den Patienten, seine wiederkehrenden Gedanken ausführlich zu schildern und rief dann an einer unangekündigten Stelle 'Stop!', wobei dieser Schreckmoment den Patienten effektiv herausholen sollte. Dies wurde noch mehrmals eingeübt und dann vom Patienten selber in seinen Alltag integriert. Man kann diese Übung auch ohne Anwesenheit eines Therapeuten machen. Wenn Du Dich dabei ertappst, wie D...
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  Zum Thema: Psychotherapie ausserhalb der regulären Kassenleistung Es gibt mehrere Gründe, sich für eine privat abgerechnete Therapie zu entscheiden, hier sind einige Beispiele: -Du hast eventuell schon bei einem (oder mehreren) kassenzugelassenen Psychotherapeuten angerufen und nicht direkt einen Therapieplatz bekommen. Dies geschieht leider sehr oft, reguläre Wartezeiten belaufen sich derzeit auf einige Wochen für ein Erstgespräch und an die vier Monate bis zum möglichen Beginn einer Therapie. Wenn Dein Leidensdruck schon hoch ist, ist das eine ziemlich lange Zeit auszuhalten. Privatpraxen können oft viel schneller verfügbare Termine anbieten. -Du suchst nach einer Möglichkeit, die im obigen Beispiel genannte Wartezeit zu überbrücken. Dazu kann es Sinn machen, um zumindest eine Erleichterung zu erfahren, sich ein paar Stunden bei einer Privatpraxis zu 'gönnen'. -Einige Menschen haben auch aus beruflichen Gründen Scheu, eine von der Krankenkasse bezahlte und somit auch als so...