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 Gefühle fühlen... Wir weichen so oft unseren unangenehmen Gefühlen aus und versuchen uns statt dessen abzulenken, in dem wir vielleicht Serien schauen bis zum Abwinken, oder aber zur Flasche (u.a.) greifen um uns einzulullen oder in dem wir auf eine andere Art und Weise möglichst nichts fühlen. Die Hochgefühle sind eventuell sogar willkommen, aber auch bei deren Auftreten sind wir vielleicht schon auf der Hut, weil wir denken, wir fallen danach in ein Loch, also bleibt die Devise 'bloß nicht zu viel fühlen'.  Warum ist das so? Sind Gefühle denn gefährlich? Sollte man sie möglichst vermeiden? Oftmals erlebe ich in meiner Praxis dabei zweierlei Umgang mit Gefühlen: die einen steigern sich eher in sie hinein und sind dadurch bisweilen instabil und befürchten, die Kontrolle zu verlieren, die anderen vermeiden tunlichst, sich ihren Gefühlen zu stellen und empfinden wenn dann eher eine Leere, befürchten aber oftmals (unbewusst) einen Stausee an Gefühlen hinter der Wand, durch die si
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  Entscheidungen treffen Ja, das ist tatsächlich öfters einen Gedanken und auch einen Post wert. Neulich ertappte ich mich dabei, wie ich, nach einem Tag krank im Bett, mir am nächsten Tag wieder eine Auszeit gönnen wollte, blos nun ohne den Knockout des Vortages. Schön und gut, das ist ja auch legitim, die To-do-Liste mal liegen zu lassen und eine ruhige Kugel zu schieben (als Selbstständige*r nochmal eine extra Herausforderung). Und ich dachte mir auch: haha, dann mache ich heute auch nicht 10 Minuten mein Sprachprogramm und auch nicht meine 15 Minuten Trainingseinheit. Und dann kuschelte ich mich ein in das wohlige Gefühl, heute, obwohl ich garnicht krank war, trotzdem nichts zu machen... Und dann hielt ich kurz inne. Und dachte mir: eigentlich fühlt es sich doch gut an, mein tägliches Pensum (insgesamt 25 Minuten, ist ja nicht die Welt) zu erledigen. Danach freue ich mich und der Rhythmus reißt nicht ab. Mal einen Tag pausieren ist ok, aber wenn man es danach schleifen lässt, si
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  Morgens nach dem Aufwachen ist ein essentiell wichtiger Augenblick im Tag. Was Du in diesem Moment denkst, beziehungsweise, was Dir in diesem Moment im Kopf herumschwirrt, setzt den Ton für den Tag. Auch wenn Du es später garnicht mehr bemerkst. Achtest Du bewusst darauf, mit welchen Gedanken Du in den Tag startest? Ist es eine To-do-Liste? Ist es ein 'oh nein, ich will nicht aufstehen' oder ist es ein 'oh Schreck, ich hab was vergessen'? Oder freust Du Dich morgens auf einen neuen Tag? Bist dankbar, das Du in einem warmen Bett aufwachst, in einem wohltemperierten Raum, mit einem Dach über dem Kopf und das Du Freunde und Familie hast, in einem sicheren Land lebst und für genug Essen gesorgt ist? Es ist spannend, was einem auffällt, wenn man einmal über mehrere Tage oder Wochen beobachtet, was man direkt nach dem Aufwachen denkt. Keine Sorge, auch wenn Du momentan nicht besonders fröhlich oder Probleme (weiter-)wälzend aufwachst, kannst Du das ändern. Wenn Du Dich beob
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  Herausforderung als Chance Wie interpretierst Du Probleme? Na klar, sind sie im ersten Moment nervig und man hält sie für unnötig. Aber was ist, wenn Du jedes Problem als Möglichkeit für Dein Wachstum siehst? Das klingt auch mühsam? Ist es auch, wenn man sich gegen die Idee wehrt. Und auch verständlich. Und vielleicht passt es auch nicht zu jedem und allen Themen. Wenn Du beispielsweise mit Rassismus konfrontiert wirst, ist es sehr schwierig, für sich und sein Wachstum einen Sinn dahinter zu sehen, das wünscht man wenn überhaupt eher dem, von dem er ausgeht... Will sagen: es passt nicht immer. Aber bei vielen Bereichen kann man sich sehr wohl angewöhnen, Probleme als Herausforderungen zu sehen und als Chance für seine Weiterentwicklung. Hier ist eine Challenge: fange mit einer Woche an. Interpretiere eine Woche lang alle Probleme als Herausforderung, als Lernmöglichkeit. Also immer, wenn Du mit etwas problematischem konfrontiert wirst, siehe es, ähnlich wie bei einer Schnitzeljagd,
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  Die Rollen, die wir spielen... Hast Du Dir mal überlegt, welche Rollen Du spielst? Wenn Du in einem Film mitspielen würdest, wie würde der Drehbuchautor Deine Rolle beschreiben? Kannst Du Dich damit identifizieren? Bist Du damit zufrieden? Ist die Rolle authentisch, passt sie wirklich zu Dir? Spielst Du sie gerne? Wenn Du insgesamt zufrieden mit der Rolle bist, dann brauchst Du nicht weiterzulesen, herzlichen Glückwunsch, Du bist kongruent! Wenn Du Dich fragst, ob das wirklich alles passt, ob Du nicht eigentlich jemand anderes bist, wenn Du Dich unwohl und unter dem Druck der Erwartungen und Verpflichtungen verbogen hast, um in die Rolle zu passen, die man Dir zugeteilt hat, denke noch einmal neu... Es heißt, das Eltern (unbewusst) die Rolle ihren Kindern geben, die sie auch (unbewusst) bereitwillig annehmen. Hier kommen also zwei Faktoren zusammen. Einmal: welche Rolle ist frei und gerade gefragt? Und zweitens: welche kann ich gut spielen? Wenn man aus dieser Perspektive auf die Ang
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  Rituale  Hast Du eine Morgenroutine, oder eine Abendroutine? Rituale sind natürlich eigentlich aufgeladen und bewusst durchgeführt, aber wir machen sie in unserem Alltag auch mehrmals, ohne, dass uns klar ist, dass sie welche sind. Auf dem Bild sieht man einen jungen Mönch, der im Kloster fegt. Es ist seine Aufgabe, aber es ist auch ein Ritual. Schaffst Du Dir bewusst Rituale? Kleine und Große? Wenn Du Dir überlegst, welche Du hast bzw. machst, was fällt Dir dann auf? Würdest Du vielleicht gerne ein neues Ritual in Deinen Alltag integrieren? Was passt zu Dir? https://www.franziska-kleffel.eu/
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  Gedanken-Tango Wenn Du bemerkst, das Du immer wieder grübelst und Dir negative Gedanken machst und in eine Spirale gerätst, kann Dir diese Übung helfen, die Spirale in eine andere Richtung zu wenden. Wer kennt das nicht: es gibt aktuelle Sorgen, oder Erinnerungen aus der Vergangenheit, die einem ein unangenehmes Gefühl bereiten und von denen man sich irgendwie nicht mehr lösen oder ablenken kann. Manchmal geht es einem vielleicht zwischendrin auch wieder gut, aber man denkt sich: 'warte mal, aber es gibt doch eigentlich irgendetwas, was gerade unangenehm ist, mich stresst, oder?'... und prompt fischt man herum, bis man den unangenehmen Gedanken wieder eingefangen hat und weitergrübeln kann. Der Name der Übung ist Programm: für jeden negativen Gedanken, den Du denkst, musst Du einen positiven hinterherdenken! Auf diese Art kann sich die Spirale zumindest neutralisieren. Wenn Du den Abwärtstrend dann abgefangen hast, merkst Du vielleicht, wie es Dir langsam insgesamt besser geh