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Rituale

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   Hast Du eine Morgenroutine, oder eine Abendroutine? Rituale sind natürlich eigentlich aufgeladen und bewusst durchgeführt, aber wir machen sie in unserem Alltag auch mehrmals, ohne, dass uns klar ist, dass sie welche sind. Auf dem Bild sieht man einen jungen Mönch, der im Kloster fegt. Es ist seine Aufgabe, aber es ist auch ein Ritual. Schaffst Du Dir bewusst Rituale? Kleine und Große? Wenn Du Dir überlegst, welche Du hast bzw. machst, was fällt Dir dann auf? Würdest Du vielleicht gerne ein neues Ritual in Deinen Alltag integrieren? Was passt zu Dir? https://www.franziska-kleffel.eu/
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  Gedanken-Tango Wenn Du bemerkst, das Du immer wieder grübelst und Dir negative Gedanken machst und in eine Spirale gerätst, kann Dir diese Übung helfen, die Spirale in eine andere Richtung zu wenden. Wer kennt das nicht: es gibt aktuelle Sorgen, oder Erinnerungen aus der Vergangenheit, die einem ein unangenehmes Gefühl bereiten und von denen man sich irgendwie nicht mehr lösen oder ablenken kann. Manchmal geht es einem vielleicht zwischendrin auch wieder gut, aber man denkt sich: 'warte mal, aber es gibt doch eigentlich irgendetwas, was gerade unangenehm ist, mich stresst, oder?'... und prompt fischt man herum, bis man den unangenehmen Gedanken wieder eingefangen hat und weitergrübeln kann. Der Name der Übung ist Programm: für jeden negativen Gedanken, den Du denkst, musst Du einen positiven hinterherdenken! Auf diese Art kann sich die Spirale zumindest neutralisieren. Wenn Du den Abwärtstrend dann abgefangen hast, merkst Du vielleicht, wie es Dir langsam insgesamt besser geh...
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  Lockdown nutzen... Falls Du die Möglichkeit hast, nutze den Lockdown für Dinge, die Dir im sonst vollen Alltag zu zeitaufwendig sind. Dabei ist es umso besser, wenn die Aktivitäten gut für Deine Stimmung sind. Beispielsweise kannst Du durch Meditation, in der Natur sein, Sonne tanken (so sie denn in dieser Jahreszeit in den nordeuropäischen Breitengraden scheint), Sport und Bewegung, Deine Serotonin-Reserven wieder aufladen, die Dich mit einer helleren Stimmung versorgen. Alles was mit Lachen und Humor zu tun hat, sei es unterhaltsame Komödien schauen, lustige Spiele spielen oder sich positive Gedankenmuster angewöhnen (siehe halbvolles Wasserglas) setzt Endorphine frei, die auch Schmerzen reduzieren können. Dopamin wird ausgeschüttet, wenn Du eine Aufgabe erledigst, Dein Lieblingsessen isst, einen kleinen Erfolg (groß) feierst oder Self-Care betreibst, wie immer das für Dich aussieht. Dann gibt es noch das Bindungshormon, Oxytocin, welches durch alles Zwischenmenschliche, wie z...
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  Buchtipp fürs Neue Jahr Du bist vielleicht (sofern Du es feierst) noch ganz berührt (-oder gestresst?) von Weihnachten und bist innerlich auf den Jahreswechsel eingestellt. Jetzt kurz vor Neujahr nehmen viele Menschen sich was vor. Meistens sind es gute Vorsätze, die in Kategorien fallen wie Abnehmen, Rauchen aufhören, fitter werden usw. Es sind also meistens recht konkrete Ziele, die auch einen gewissen überschau- und planbaren Aktionsvorgang beinhalten. Wenn man auf das vergangene Jahr zurückblickt, fallen einem da auch andere Sachen ein? Warst Du insgesamt glücklich? Zufrieden? Hast Du bewusste Entscheidungen getroffen oder eher auf Autopilot? Wie wäre es also mit einer generellen Bestandsaufnahme, die viele Lebensbereiche miteinbezieht? Möchtest Du beispielsweise bewusster werden, glücklicher werden, gesünder werden, gelassener werden? Klar, ganz konkrete Ziele wie: ich möchte 5kg abnehmen oder ich möchte ab dem 1.Januar keine Zigarette mehr rauchen sind greifbar und (vermein...
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  Welche Geschichte erzählst Du? Neulich hörte ich einen Vortrag, der dieses Konzept sehr deutlich veranschaulichte. Eine Frau erzählte Geschichten von zwei unterschiedlichen Personen. Die eine hatte viele Herausforderungen und ihr Weg schien beschwerlich und nicht besonders glücklich. Die andere war eine Frohnatur, die ihren Weg mit Leichtigkeit ging und dankbar war für die Weisheit, die ihr Leben ihr vermittelt hatte. Beim Zuhören stellte man sich die zwei geschilderten Frauen bildlich vor. Dann sagte die Vortragende, dass es sich bei beiden um ein und dieselbe Person handelte, nämlich sie selbst. Hast Du schon einmal darauf geachtet, welche Geschichte Du von Dir selber erzählst? Welches Bild zeichnest Du von Dir? Was denkst Du über Dich? Könntest Du die Geschichte auch anders erzählen? Auf meinen vielen Reisen alleine in meinen 20ern und 30er Jahren, lernte ich immer wieder neue Leute kennen und erzählte auch immer wieder von mir. Irgendwann hielt ich inne, denn ich merkte deutl...
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  Sich Entspannungs-Inseln schaffen Wie sieht es bei Dir in Deinem Leben gerade aus? Bist Du oft gestresst, wird Dir manchmal alles zu viel? Und wenn Du dann mal zwischendrin Luft hast, fällst Du aufs Sofa oder ins Bett und schaust Dir öde Serien an oder spielst am Phone Spiele? Fühlst Du Dich danach besser? Oder denkst Du Dir manchmal: 'na, die Zeit hätte ich auch sinnvoller verbringen können'... Unterschätze nicht, was eine kleine Pause schon bewirken kann. Wenn man diese Pause nutzt. Such es Dir aus, was entspannt Dich wirklich? Das kann eine kleine Meditation sein. Sich einfach mit einer Tasse Tee hinsetzen und sie genießen. Mit dem Hund spielen. Sich einen guten Podcast anhören. Ein Mandala ausmalen. Einen gemütlichen Spaziergang machen. Sich in die Badewanne legen. Sicher fällt Dir selber auch noch einiges ein, was Dir gut tut. Das Problem ist, die meisten von uns machen sowas nicht. Und wenn sie mal zwischendrin verschnaufen können, füllen sie die Zeit aus mit Verhaltens...
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  Überaltete Copingmechanismen Kennst Du das auch? Du hast Handlungsabläufe und Reaktionsmuster, die Dich behindern, langsam nerven oder einfach irgendwie nicht zu dem Bild der Person passen, die Du denkst, die Du bist? Und doch laufen sie automatisch ab und sind für Dich eher hinderlich als förderlich? Ein Beispiel dazu könnte sein, dass Du Dich immer zurücknimmst, wenn es darum geht, Dir Deine eigenen Bedürfnisse einzugestehen und dann auch auf sie einzugehen, ihnen nachzugehen. Das kann bedeuten, dass Du mal einen Tag faul im Bett verbringen möchtest, ohne das Dich dabei ein schlechtes Gewissen plagt, dass Du nicht zu dem Club mit Deinen Freunden gehst, weil Du keine Lust hast, obwohl Du Dich verpflichtet fühlst, Dir etwas gönnst, ohne zu denken, Du hättest es nicht verdient, über ein Thema einfach nicht mehr sprichst, obwohl die anderen es brennend interessant finden, Dich für Deine Entscheidungen nicht mehr rechtfertigst, obwohl Du es gewohnt bist, Erklärungen abzuliefern usw ...